SCAPES 1

Mapping Landscapes. Reading Traces.


Landschaften sind keine neutralen Räume. Sie sind von Erinnerungen, Machtverhältnissen, ökologischen Veränderungen und menschlichen Eingriffen geprägt.


In meiner künstlerischen Praxis untersuche ich Landschaften als Archive gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Prozesse. Dabei arbeite ich mit analoger Fotografie, Sammlung, Installation, Fundstücken, Stickerei und künstlerischer Forschung.


Meine Arbeiten entstehen häufig aus langfristigen Recherchen vor Ort – in Portugal, Deutschland oder anderen Regionen Europas. Sie verbinden dokumentarische Beobachtung mit poetischen und materiellen Eingriffen und fragen danach, welche Geschichten Landschaften speichern und welche Spuren menschlichen Handelns sichtbar oder unsichtbar bleiben.

SCAPES 2

Stadt als Lebensraum


Die Stickereien auf Fotografien von Hochhäusern an stark befahrenen Straßen richten den Blick auf die Stadt als lebendigen, sich ständig wandelnden Lebensraum. Sie zeigen urbane Landschaften als Orte, an denen Menschen, Pflanzen und Tiere miteinander verflochten sind und ökologische sowie gesellschaftliche Prozesse sichtbar werden. Die Arbeiten thematisieren den Spannungsraum zwischen Verdichtung, Verkehr und Natur und fragen nach den Möglichkeiten eines zukunftsfähigen Zusammenlebens in der Stadt.