More-than-Human Worlds
Für die Serie Thought to be Dead sammle ich Fragmente des Lebens – verwelkte Samenkapseln, getrocknete Insekten, mumifizierte Frösche oder Eidechsen – und arrangiere sie zu fotografischen Stillleben. Die Fundstücke werden zu Zeugnissen von Vergänglichkeit und Transformation und erhalten im Bildraum eine neue Präsenz.
Die Arbeiten hinterfragen das Verhältnis von Mensch und Natur sowie unsere Vorstellungen von Schönheit, Wert und Kontrolle. Im Spannungsfeld von Artensterben, Klimawandel und Anthropozän versteht sich die Fotografie als künstlerische Sprache, die Unsichtbares sichtbar macht, Emotionen weckt und zum Nachdenken über unsere Verantwortung gegenüber der mehr-als-menschlichen Welt einlädt.
















