Über mich
Miljkovic 2013
"Fremdartig und surrealistisch wirken die künstlerischen Fotografien von Barbara Wimmer. Sie sammelt tote Insekten, Gräser und Samen, Attribute und Spuren des Lebens, an verschiedenen Orten, arrangiert sie in Gläsern oder Schachteln zu einer filigranen, künstlichen Welt. Sie erschafft damit neue Räume, in denen sich elementare Fragen nach Leben und Tod widerspiegeln.
Was ist der Mensch - Schöpfer oder Zerstörer?
In ihren Stillleben lässt sie Raum für den Betrachter, jeden für sich die Antwort zu finden. Es gibt keine Lösung, nur die Anregung nachzudenken."
Ich bin Künstlerin, Kuratorin und Doktorandin am Department für Interdisziplinäre und Multiskalare Area Studies (DIMAS) der Universität Regensburg. Nach meinem Studium der Ethnologie und Soziologie an der Universität Tübingen verbinde ich sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung mit künstlerischer Praxis. Mich interessieren die Geschichten, die Menschen, Landschaften und Dinge erzählen – und die Frage, wie Kunst komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar und erfahrbar machen kann.
In meiner Forschung beschäftige ich mich mit sozial-ökologischen Konflikten, Umweltgerechtigkeit und den Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt im Südwesten Portugals. Meine künstlerischen Arbeiten widmen sich den Themen Landschaft, Erinnerung, Beheimatung, Gender und Care. Fotografie, Video, textile Techniken und ethnografische Methoden bilden dabei die Grundlage meiner künstlerischen Sprache.
Seit 2024 bin ich auch als Kuratorin für Sonderausstellungen am Archäologischen Museum der Stadt Kelheim tätig. Dort entwickle ich Ausstellungen und Vermittlungsformate, die historische Themen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden. Darüber hinaus lehre ich qualitative und multimodale Ethnografie, künstlerische Forschung sowie Umweltkonflikte an der Universität Regensburg.
In meiner Arbeit verbinde ich Kunst, Forschung und Vermittlung. Mein Ziel ist es, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge durch künstlerische und visuelle Methoden zugänglich zu machen und neue Perspektiven auf unsere Beziehung zu Orten, Landschaften und den Menschen, die sie prägen, zu eröffnen.




